NLP Neurolinguistisches Programmieren

NLP - Neurolinguistisches Programmieren

NLP – Neurolinguistisches Programmieren

Das NLP wird als Methodik seit Jahrzehnten im Coaching, der Psychotherapie und Verkauf eingesetzt. Auch in unzähligen Büchern und anderen Methoden kommt das Know-how des NLP`s zum Einsatz, auch wenn es oft unter anderen Bezeichnungen läuft. Verschiedene Institute bieten dazu Fortbildungen oder Ausbildungen an, wie den Practitioner, den Master, Trainer, Lehrtrainer und weitere an. Die Ausbildungen folgen in der Regel den Vorgaben eines Verbandes, wie den DVNLP oder INLPTA.
Das Neurolinguistische Programmieren ist nach wie vor eine sehr gefragte Methode, auch wenn sich die Geister daran scheiden. Denn die Methodik wird auch gerne überschätzt, in falsche Schubladen geschoben und kritisiert, für viele ist es aber einfach ein Fundus oder gar System, dass sich praktisch einsetzen lässt. Die ersten beiden Punkte beruhen häufig auf Halbwissen, bei dem Inhalte aus dem Kontext gerissen werden. Aber es gibt natürlich auch sachlich berechtigte Kritik an NLP und die sollte auch geäußert werden.

Was ist eigentlich NLP?

Meistens wird hier erwähnt, dass Richard Bandler und John Grinder, Anfang der 70er Jahre, drei der erfolgreichsten amerikanischen Therapeuten, Satir, Erickson und Perls modelliert haben und daraus das NLP entwickelten. Ich möchte hier die Frage anders beantworten. Das NLP entstand aus der Frage „Wie funktioniert das?“ Diese Frage, in einem anderen Kontext zu stellen, wäre sicher nichts Besonderes, doch wenn es um innere Problemstrukturen oder Fähigkeiten ging, war das eher unüblich. Wie schafft es die Psyche bestimmte Probleme zu erzeugen, Fähigkeiten hervorzubringen oder Schwierigkeiten zu lösen? »Wie machst du das?« „Wie läuft dies innerlich Schritt für Schritt ab?“ Solche Fragen waren nicht konzeptuell gemeint, sondern bezogen sich auf die selbst erfahrbare innere Subjektivität. Deshalb wird das NLP auch manchmal die Wissenschaft der Subjektivität genannt. Gerade diese Eigenheit schaffte eine besondere Herangehensweise, die neue Möglichkeiten eröffnen soll.

Viele Coaches und Therapeuten nutzen das NLP in ihrer praktischen Arbeit und absolvieren dazu häufig eine Zusatzausbildung. In seltenen Fällen wird nur mit NLP gearbeitet. Das NLP wird nicht nur für die Lösung von Problemen eingesetzt, sondern auch für die Zielerreichung und für die Entwicklung latenter Fähigkeiten. Insbesondere im Management Coaching ist das NLP eine häufig anzutreffende Methode. Auch wenn das NLP konkrete Vorgehensweisen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete anbietet, so ist es in der Therapie und dem Coaching methodisch so flexibel, dass es sich den Erfordernissen anpassen kann und nicht starren Regeln folgen muss. Die erlernten Fertigkeiten und Methoden, lassen sich zudem auch auf die unterschiedlichsten Bereiche übertragen und bieten mit dem modelling die Basis für Eigenentwicklungen. Das NLP hat aus aus den unterschiedlichsten therapeutischen Richtungen Interventionen übernommen und diese mehr oder weniger modifiziert. Es hat aber auch einige Eigenentwicklungen und Innovationen hervorgebracht. Viele davon sind wirklich nützlich und einige davon auch, für intensivere Arbeiten geeignet.

Reicht eine Ausbildung im Neurolinguistischen Programmieren?

Man kann das NLP und seine Ausbildungen sehen, wie man will. Ich denke nach wie vor, dass die Inhalte eine Bereicherung für jeden sein können. Nicht so sehr hinsichtlich der Methoden, die man dort lernt, sondern vor allem in Bezug auf die Denkmodelle und die Schulung der Wahrnehmung. Die Konzentration auf Struktur statt Inhalt, ein toleranteres Weltbild und die verbesserte Wahrnehmung, die einem hilft mehr Informationen zu sammeln, sind mitunter das Wichtigste. Doch es ist auch klar, dass die vergleichsweise kurzen Ausbildungen nicht ausreichen, um damit schon professionell arbeiten zu können. Die Methoden haben ihren Ursprung aus unterschiedlichen Richtungen, was bedeutet, unterschiedliche Denkmodelle und Ansätze. Man muss schon eine Menge Eigeninitiative mitbringen und sich dann vieles theoretisch wie praktisch erarbeiten, um diese Kompetenz zu haben (von Naturtalenten mal abgesehen 🙂 . Denn erst das Verständnis, warum etwas wie wirkt, gibt einem neben der Praxiserfahrung, die Möglichkeit kontinuierlich wirkungsvoll zu arbeiten. Hat jemand also schon Ausbildungen absolviert, macht es Sinn, sich zudem die jeweiligen Wirkmechanismen zu erarbeiten und deren Bestätigung in der Praxis zu überprüfen.

Wenn Sie eine Ausbildungsmöglichkeit suchen, z.B. in Ulm oder Neu-Ulm, so achten Sie auf Ausbildungsstandards, die die anerkannten Verbände (z.B. DVNLP) anbieten. Was aber noch viel wichtiger ist, vor allem wenn Sie die Methoden und Techniken gut und praxiswirksam beherrschen wollen, das die Ausbilder selbst langjährig und professionell als Coach oder Therapeut arbeiten.

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